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Kompetente Leistungen & innovative Services im Gesundheitsdienst und in der Gesundheitsvorsorge, mit Beratungsschwerpunkt auf Impfstoffversorgung und Arzneimittelversorgung sowie technischen Beschaffungslösungen. Für Arbeits- und Betriebsmediziner, Werkärzte, Reise- und Tropenmediziner, Gelbfieber-Impfstellen, Öffentlichen Gesundheitsdienst, Arbeitsmedizinische Dienste und Institutionen.

Hände halten Erde mit einer kleinen grünen Pflanze, Text 'Expertise von Beginn an', Jahreszahlen 2003 bis 2023, Stichworte: Innovation, Dynamik, Kontinuität.

Herzlich willkommen auf Ihrem GPK-Fachportal – kompetente Beratung rund um die Arzneimittel- und Impfstoffversorgung

Seit 20 Jahren stehen wir für innovative Dienstleistungen und Beratung im Gesundheitsdienst, mit besonderem Beratungsfokus auf die sichere Versorgung und Lieferung von Impfstoffen, Arzneimitteln und Medizinprodukten sowie dem bundesweiten temperaturüberwachten Impfstoffversand. Unser Ziel ist es, die Arbeits- und Betriebsmedizin mit qualitativ hochwertigem Content und praktischen Lösungen zu unterstützen – für mehr Effektivität, Wissen und Erfolg in Ihrer täglichen Arbeit.
Für Ihre Anforderungen und Aufgaben bedeutet dies mehr Effektivität, Wissen und Erfolg.

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DIE GPK INFORMIERT: Aktuelles zu Impfstoffen & mehr

Neue Technologie soll Wirksamkeit erhöhen

Neue Technologie soll Wirksamkeit erhöhen

Forschende der Yale University haben eine neue Technologie entwickelt, um die Wirksamkeit von mRNA-Impfstoffen zu steigern. Sie soll helfen, den Einsatz von mRNA-Impfstoffen über Covid-19 hinaus auf weitere Erreger und Tumorerkrankungen auszuweiten.
Wie viel Geld geht der Wirtschaft durch Krankheit verloren?

Wie viel Geld geht der Wirtschaft durch Krankheit verloren?

Wenn Arbeitnehmer durch Krankheit ausfallen, sinkt die wirtschaftliche Leistung, weil weniger Güter und Dienstleistungen produziert werden. Die höchsten Ausfälle an Bruttowertschöpfung verursachten im Jahr 2023 Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes mit 42,6 Milliarden Euro. Das zeigt die folgende Statista-Grafik mit Daten der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.
Ist die Auffrischungsimpfung alle 10 Jahre gegen Tetanus wirklich notwendig?

Ist die Auffrischungsimpfung alle 10 Jahre gegen Tetanus wirklich notwendig?

Ein Artikel in der Fachzeitschrift Clinical Microbiology Reviews veranschaulicht die Erfolgsgeschichte der vor rund einem Jahrhundert entwickelten Tetanusimpfstoffe.
Die Autoren führen serologische Studien, epidemiologische Daten und historische Belege an, aus denen hervorgeht, dass diese Auffrischungsimpfungen zur Aufrechterhaltung der schützenden Immunität auf Bevölkerungsebene nicht zwingend erforderlich sind und sicher vermieden werden könnten, was zu erheblichen Kosteneinsparungen führen würde. Sie betonen deutlich, dass die Abschaffung von Auffrischungsimpfungen im Erwachsenenalter – wie sie bereits in mehreren europäischen Ländern umgesetzt wurde – möglich ist.
Zocken gegen Impf-Fake-News

Zocken gegen Impf-Fake-News

Das Online-Spiel »Bad Vaxx« simuliert soziale Medien und konfrontiert Spieler mit typischen Taktiken (z. B. durch Influencer) rund um Impf-Fehlinformationen. Ziel ist es, sie zu sensibilisieren. Am Ende entlarven die Teilnehmenden manipulierte Inhalte besser und teilen Fake News seltener. Das Spiel basiert auf Prebunking. Ein Ansatz, der verhindern soll, dass sich Desinformationen im Gehirn verankern. Das Spiel ist auf englischer Sprache verfügbar.
ZEPAI: Angepasster COVID-19-Impfstoff Comirnaty für alle Altersgruppen bestellbar

ZEPAI: Angepasster COVID-19-Impfstoff Comirnaty für alle Altersgruppen bestellbar

Die an die Omikron-Variante LP.8.1 angepassten COVID-19-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer sind jetzt erstmals für die Woche ab dem 15. September bestellbar. Das Vakzin steht nach Angaben des Zentrums für Pandemie-Impfstoffe und -Therapeutika für alle Altersgruppen zur Verfügung:

    Für Personen ab 12 Jahren:

  • COMIRNATY 30 LP.8.1 BUND (1 x 2,25 ml)*, PZN: 20048581
  • COMIRNATY 30 LP.8.1 BUND (10 x 2,25 ml), PZN: 20048575
  • COMIRNATY 30 LP.8.1 BUNDAPO (1 x 2,25 ml), PZN: 20048606
  • COMIRNATY 30 LP.8.1 OEGD (1 x 2,25 ml), PZN: 20048598
  • *2,25 ml entsprechen 6 Impfdosen

    Für Kinder von 5 – 11 Jahren:

  • COMIRNATY 10 LP.8.1 BUND (1 x 2,25 ml)*, PZN: 20048658
  • COMIRNATY 10 LP.8.1 BUND (10 x 2,25 ml), PZN: 20048641
  • COMIRNATY 10 LP.8.1 OEGD (1 x 2,25 ml), PZN: 20048664
  • *2,25 ml entsprechen 6 Impfdosen

    Für Kleinkinder von 0,5 – 4 Jahren:

  • COMIRNATY 3 LP.8.1 BUND Konzentrat (1 x 0,48 ml)*, PZN: 20048629
  • COMIRNATY 3 LP.8.1 BUND Konzentrat (10 x 0,48 ml), PZN: 20048612
  • COMIRNATY 3 LP.8.1 BUND Konzentrat (1 x 0,48 ml), PZN: 20048635
  • *0,48 ml entsprechen 3 Impfdosen

Die Cholera hat Europa erreicht

Die Cholera hat Europa erreicht

In vielen Ländern des globalen Südens ist die Cholera endemisch und/oder tritt in Form von Epidemien auf. Daten des RKI belegen, dass Cholera-Vibrionen nach Europa eingeschleppt wurden und ein bislang unbekannter Übertragungsmechanismus zu Ansteckungen in Europa geführt hat.
Passive Immunisierung gegen RSV zeigt Wirkung

Passive Immunisierung gegen RSV zeigt Wirkung

Eine Analyse des »Deutschen Ärzteblatts« anhand von Meldedaten zeigt, dass Hospitalisierungen von Säuglingen aufgrund einer Infektion mit dem Respiratorischen Synzitialvirus (RSV) nach Einführung der passiven Immunisierung mit Nirsevimab deutlich gesunken ist.
Pneumokokken-Impfung: Der Serotypen-Mix macht’s!

Pneumokokken-Impfung: Der Serotypen-Mix macht’s!

Die Inzidenz und Serotypen-Verteilung bei Pneumokokken-Erkrankungen werden bei Erwachsenen ab 60 Jahren maßgeblich durch indirekte Effekte der Säuglingsimpfung mit PCV beeinflusst. Warum dieser Umstand für die Impfstrategie bei Erwachsenen relevant ist, lesen Sie in folgender Pressemeldung!
Pneumokokken: Braucht der Wandel die Wende?

Pneumokokken: Braucht der Wandel die Wende?

Infolge des Serotypen-Replacement wird bei Erwachsenen ab 60 Jahren ein Anstieg invasiver Pneumokokken-Erkrankungen beobachtet. Wie lässt sich dieser Wandel erklären? Und warum kann ein speziell für Erwachsene entwickelter Pneumokokken-Impfstoff sinnvoll sein?
ZEPAI: Angepasster COVID-19-Impfstoff Comirnaty für alle Altersgruppen bestellbar

Tiermodell zeigt: COVID-19-Impfstoffe schützen ohne krankheitsverstärkende Effekte

In einem präklinischen Hamstermodell für COVID-19 hat ein Forschungsteam unter Leitung des Paul-Ehrlich-Instituts die Wirksamkeit und Sicherheit der ersten vier zugelassenen COVID-19-Impfstoffe – Comirnaty, Spikevax, Jcovden und Vaxzevria – untersucht. Ein besonderes Augenmerk galt der Frage, ob Hinweise auf eine mögliche Impfstoff-assoziierte Verstärkung der Krankheit (Vaccine-associated enhanced respiratory disease, VAERD) vorliegen. Ergebnis: Alle Impfstoffe schützten vor schweren Verläufen nach Infektion mit dem ursprünglichen SARS-CoV-2-Stamm (Wuhan-1) ohne Anzeichen für VAERD. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift NPJ Vaccines veröffentlicht.
Anwendungen, Herausforderungen und ein vertrauenswürdiger Umgang mit künstlicher Intelligenz im Bereich Public Health

Anwendungen, Herausforderungen und ein vertrauenswürdiger Umgang mit künstlicher Intelligenz im Bereich Public Health

Künstliche Intelligenz (KI) hat sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt und ist mittlerweile im Alltag der Bevölkerung angekommen. Durch die große Verfügbarkeit von vielfältigen Daten im Public-Health-Bereich ergibt sich eine Reihe von Anwendungsfeldern für KI. Der folgende Artikel aus den Bundesgesundheitsblatt 08/2025 zeigt einen möglichen Weg zu einem verantwortungs- und vertrauensvollen Umgang mit KI-Anwendungen im Public-Health-Bereich, der von der Fragestellung über Daten und Modell zur Evaluation führt und die Wichtigkeit einer sorgfältigen und vollständigen Dokumentation hervorhebt.
Covid könnte Blutgefäße schneller altern lassen

Covid könnte Blutgefäße schneller altern lassen

Eine Covid-Infektion könnte die Blutgefäße einer Studie zufolge schneller altern lassen. Frauen seien davon stärker betroffen als Männer, ebenso wie Menschen, die unter Long Covid leiden, schreiben die Autoren einer in der Fachzeitschrift »European Heart Journal« erschienenen Studie.
Virusfragmente in extrazellulären Vesikeln als Biomarker für Long Covid

Virusfragmente in extrazellulären Vesikeln als Biomarker für Long Covid

Bereits länger wird vermutet, dass nach einer akuten Infektion mit SARS-CoV-2 Teile der genomischen RNA und viraler Proteine über Monate bis Jahre hinweg im Körper verbleiben und über extrazelluläre Vesikel transportiert werden. Diese könnten für häufige Long-Covid-Symptome verantwortlich sein. Ob sich Vesikel mit viralem Inhalt als potenzielle Biomarker für eine Long-Covid-Diagnostik eignen könnten, wurde jetzt in einer aktuellen Studie untersucht.
Hersteller stellt Produktion von „Td-pur“ ein

Hersteller stellt Produktion von „Td-pur“ ein

Die Produktion des Tetanus- und Diphtherie-Impfstoff Td-pur® wurde seitens des Herstellers eingestellt. Die BergApotheke hat noch wenige Restbestände des Impfstoffes auf Lager. Sobald diese abverkauft sind, wird Td-pur® nicht mehr bestellbar sein. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich zu den gewohnten Konditionen im B2B-Onlineshop mit Td-pur® einzudecken.

Als Alternative steht der Tetanus- und Diphtherie-Impfstoff Td-IMMUN® zur Verfügung. In der 1er-Packung (PZN: 19802280) ist der Impfstoff ab 01.09.2025 erhältlich und in der 10er-Packung (PZN: 19815182) ab sofort.

Weitere Infos zum Tetanus- und Diphtherie-Impfstoff Td-IMMUN® finden Sie im GPK-ImpfstoffGuide.

MenB-Impfung mit Bexsero routinemäßig möglich

MenB-Impfung mit Bexsero routinemäßig möglich

Alle Säuglinge und Kinder unter fünf Jahren können nun deutschlandweit routinemäßig gegen Meningokokken B geimpft werden. Die regionalen Impfvereinbarungen sind abgeschlossen, und Bexsero kann über den Sprechstundenbedarf bezogen werden.
Kann das Ebolavirus im Menschen persistieren?

Kann das Ebolavirus im Menschen persistieren?

Während einer Ebolaepidemie wird das Virus durch alle Arten von Körperflüssigkeiten von einer erkrankten Person auf gesunde Menschen übertragen. In einer neuen Publikation postulieren Wissenschaftler einen bislang unbekannten Übertragungsweg: Bei der kryptischen Transmission, also einer Infektion auf einem unbekannten, verborgenen Weg, persistiert das Virus in genesenen Personen. Die Gefahr, dass eine Epidemie jederzeit aufflammen kann, ist dadurch gegeben.
Patentstreit zwischen Biontech und Curevac vor Übernahme beigelegt

Patentstreit zwischen Biontech und Curevac vor Übernahme beigelegt

Vor der geplanten Übernahme von Curevac durch den deutschen Biotech-Konzern Biontech haben die beiden Unternehmen eine Einigung im Patentstreit um Corona-Impfstoff Comirnaty® erzielt. Im Rahmen der Vergleichsvereinbarung wurden unter anderem Millionenzahlungen von Biontech an Curevac sowie dessen britischen Partner GSK (GlaxoSmithKline) vereinbart.
Änderung der Praxis bei der staatlichen Chargenprüfung

Änderung der Praxis bei der staatlichen Chargenprüfung

Das Paul-Ehrlich-Institut informiert über die Änderung der Praxis bei der staatlichen Chargenprüfung von Impfstoffen und biomedizinischen Arzneimitteln. Im Rahmen der staatlichen Chargenprüfung wird das PEI ab sofort keine Muster von Packungsbeilagen, Fachinformationen, Behältnissen und äußeren Umhüllungen der Arzneimittel mehr anfordern und dementsprechend diese auch nicht mehr überprüfen. Die sonstigen Anforderungen im Verfahren der staatlichen Chargenfreigabe bleiben unverändert bestehen.
Hib-Ausbruch in Hamburg – drei Todesfälle

Hib-Ausbruch in Hamburg – drei Todesfälle

In Hamburg beobachten Experten einen Ausbruch der bakteriellen Krankheit Haemophilus influenzae Typ b (Hib) mit bislang 16 Erkrankungen und drei Todesfällen. Grund zur Sorge besteht für gesunde Menschen nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) aber nicht. Erwachsene könnten zwar mit Hib im Nasenrachenraum besiedelt sein, Gesunde seien aber in der Lage, den Erreger zu eliminieren, erläuterte eine RKI-Sprecherin. Von einer vermehrten Ausbreitung in Deutschland könne man nicht sprechen.

Nachtrag: In folgendem Infoblatt zu Hib hat das RKI wichtige Informationen zur Erkankung mit Hib-Bakterien zusammengestellt.

ZEPAI: Angepasster COVID-19-Impfstoff Comirnaty für alle Altersgruppen bestellbar

Zulassung für Comirnaty LP.8.1

Der Ausschuss für Humanarzneimittel („CHMP“) der Europäischen Arzneimittel-Agentur („EMA“) hat eine positive Beurteilung für die Marktzulassung des an LP.8.1 angepassten monovalenten COVID-19-Impfstoffs (COMIRNATY® LP.8.1) von „BioNTech“ und „Pfizer“ ausgesprochen. Die Europäische Kommission („EK“) wird die Empfehlung des CHMP prüfen. Eine endgültige Entscheidung wird in Kürze erwartet. „Pfizer“ und „BioNTech“ haben bereits auf eigenes Risiko mit der Herstellung des an LP.8.1 angepassten monovalenten COVID-19-Impfstoffs begonnen, um die Verfügbarkeit vor Beginn der bevorstehenden Herbst- und Wintersaison sicherzustellen, in der die Nachfrage nach COVID-19-Impfungen voraussichtlich steigen wird.

Nachtrag: Im Juli wurde der an LP.8.1 angepasste monovalente COVID-19-Impfstoff von „BioNTech“ und „Pfizer“ von der Europäischen Kommission („EK“) zugelassen. Die Zulassung (Marketing Authorization) erfolgte nach positiver Beurteilung durch den Ausschuss für Humanarzneimittel (Committee for Medicinal Products for Human Use, „CHMP“) der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA im selben Monat. Der neue variantenangepasste COVID-19-Impfstoff wird ab August für die Auslieferung an die entsprechenden EU-Mitgliedstaaten bereitstehen.

Impfung per Zahnseide?

Impfung per Zahnseide?

An einer Impfung per Zahnseide arbeiten Forschende in den USA. Im Tierversuch schützte die Immunisierung mit einem auf Zahnseide aufgetragenen Grippeimpfstoff vor Influenza.
Entwarnung für Aluminium in Kinderimpfstoffen

Entwarnung für Aluminium in Kinderimpfstoffen

Aluminium als Adjuvans in Kinderimpfstoffen ist nicht assoziiert mit ADHS, Autismus-Spektrum-Störungen oder Autoimmunerkrankungen. Laut einer dänischen Kohortenstudie hatten Kinder mit erhöhter Aluminiumexposition sogar teils leicht niedrigere Erkrankungsraten.
Hoffnung auf Norovirus-Impfung nach Jahren der Forschung

Hoffnung auf Norovirus-Impfung nach Jahren der Forschung

Das Norovirus ist weltweit eine der Hauptursachen für Durchfallerkrankungen. Wegen seiner rasanten Ausbreitung wird es mitunter auch als »Ferrari unter den Viren« bezeichnet. Einen Impfstoff gibt es nicht – noch nicht. Unterschiedliche Ansätze sind in der Erprobung.
Infektionen wecken schlafende Krebszellen

Infektionen wecken schlafende Krebszellen

Bei Frauen, die Brustkrebs überlebt haben, können sich Tumorzellen in der Lunge jahrzehntelang in einer Art Ruhezustand verstecken. Nun konnten Forschende zeigen, dass Atemwegserkrankungen wie Covid-19 oder die Grippe diese Zellen wieder aufwecken können.
Ärzte warnen vor Impflücken

Ärzte warnen vor Impflücken

Die Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) ruft zu mehr Impfschutz auf. „Aktuell sind die Impfquoten in Deutschland zu niedrig, um eine Herdenimmunität bei Masern oder Diphtherie für die Bevölkerung zu erzielen“, sagte Dr. Marion Charlotte Renneberg, stellvertretende ÄKN-Präsidentin. Sie appellierte, Kinder rechtzeitig und ausreichend durch eine Impfung zu schützen. Erwachsene sollten ihrer Ansicht nach unbedingt an die von der Ständigen Impfkommission (Stiko) empfohlenen Auffrischungsimpfungen sowie im Herbst an eine Grippeimpfung denken.
Lass uns Klartext über Hepatitis reden

Lass uns Klartext über Hepatitis reden

„Lass uns Klartext reden“ – so lautet das deutsche Motto, das an das internationale Leitmotiv der World Hepatitis Alliance (WHA) „Let’s break it down“ angelehnt ist. Die Deutsche Leberstiftung ruft zu diesem Anlass auf, Fehlinformationen abzubauen, Stigmatisierung zu bekämpfen und Betroffene zu unterstützen.
Künftig RSV-Impfstoff auch für 18- bis 60-Jährige

Künftig RSV-Impfstoff auch für 18- bis 60-Jährige

Der mRNA-basierte RSV-Impfstoff mResvia ist aktuell nur für Menschen ab 60 Jahren zugelassen. Die Europäische Arzneimittelagentur empfiehlt nun eine Indikationserweiterung für jüngere Personen, wenn sie ein erhöhtes Risiko für eine RSV-Infektion haben.
Covid-19-Impfung: Lebensretter mit altersabhängiger Wirkung

Covid-19-Impfung: Lebensretter mit altersabhängiger Wirkung

Noch immer wirken die Folgen der Covid-Epidemie nach. Eine Aufarbeitung scheint schwierig, da Meinungen verhärtet und zuverlässige Daten schwer zu erheben sind. Einen Baustein für eine solide Datenbasis liefert eine aktuelle Publikation mit einer umfassenden Wirkungsanalyse zum globalen Nutzen der Covid-19-Impfkampagnen in Bezug auf verhinderte Todesfälle und gerettete Lebensjahre.
Bilanz nach vier Jahren Hepatitis-Screening: Es wirkt

Bilanz nach vier Jahren Hepatitis-Screening: Es wirkt

Seit 2021 gibt es ein einmaliges, durch die GKV finanziertes Hepatitis-Screening in Deutschland. Eine Fachgesellschaft hat die Zahl der Neudiagnosen seitdem ausgewertet und bewertet das Programm als »großen Erfolg und gesundheitspolitischen Durchbruch«.
Oropouche-Virus: Neues Risiko für Europa?

Oropouche-Virus: Neues Risiko für Europa?

Forschende des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) haben gemeinsam mit Kolleg:innen der Universität Hamburg und weiteren Einrichtungen erstmals das Risiko einer Übertragung des tropischen Oropouche-Virus (OROV) durch in Europa verbreitete Stechmückenarten untersucht. Ergebnis: Unter bestimmten klimatischen Bedingungen kann die invasive Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) das Virus übertragen – ein mögliches Risiko für Südeuropa.
RSV-Impfung der Mutter schützt das Baby

RSV-Impfung der Mutter schützt das Baby

Die RSV-Impfung, die werdende Mütter ab der 28. Schwangerschaftswoche erhalten können, schützt ihre neugeborenen Kinder als passive Immunisierung effektiv vor einer Krankenhauseinweisung aufgrund einer schweren Atemwegsinfektion. Das zeigt eine Studie aus dem Vereinigten Königreich.
Machbar: Deutschland ohne Hepatitis C

Machbar: Deutschland ohne Hepatitis C

Um Hepatitis C zu eliminieren, sind alle Instrumente vorhanden. Durch Präventionsmaßnahmen, Infektionsprophylaxe und innovativen Therapien mit ihren Heilungsraten von ca. 99 Prozent sind in den vergangenen Jahren große Schritte gelungen. Klar ist aber auch: Geht es in dem Tempo weiter wie bisher, wird Deutschland das Ziel der Weltgesundheitsorganisation, bis 2030 die Zahl der Neuinfektionen um 90 Prozent zu senken, nicht erreichen.
Vorsorglich 36 Kinder geimpft

Vorsorglich 36 Kinder geimpft

Eine mit Tollwut infizierte Fledermaus wird auf dem Gelände einer Kindertagesstätte in Bad Lauchstädt entdeckt. Das Gesundheitsamt informiert die Eltern und empfiehlt eine medizinische Behandlung. In Zusammenarbeit mit dem Carl-von-Basedow-Klinikum und dem Sanitätszug des Landkreises fand den Angaben zufolge am darauffolgenden Tag eine Impfaktion statt, bei der 36 Kinder geimpft wurden.
Sanofi kauft Impfstoff-Experten

Sanofi kauft Impfstoff-Experten

Der französische Arzneimittelhersteller Sanofi will mit dem Kauf der britischen Biotechfirma Vicebio für bis zu 1,6 Milliarden US-Dollar sein Geschäft mit Impfungen stärken.
82-jährige Frau stirbt an West-Nil-Virus

82-jährige Frau stirbt an West-Nil-Virus

Rund um Rom gibt es mehrere Fälle des West-Nil-Fiebers, das durch Stechmücken übertragen wird. Nun ist eine 82 Jahre alte Frau an den Folgen einer Infektion mit dem West-Nil-Virus gestorben. Die Rentnerin aus der Gemeinde Nerola nördlich von Rom war vergangene Woche mit Fieber ins Krankenhaus eingeliefert worden, wie die Behörden mitteilten. Die Behörden richten sicherheitshalber eine Taskforce ein.
Mit Tropenkrankheiten ist auch in Deutschland zu rechnen

Mit Tropenkrankheiten ist auch in Deutschland zu rechnen

Fälle von Tropenkrankheiten und kleinere Ausbrüche etwa von Chikungunya- oder Dengue-Fieber wird es aus Expertensicht auch in Deutschland geben – und zwar in diesem oder in den kommenden Jahren. Ein Grund zur überhöhten Sorge ist das aber nicht. Überträger der Chikungunya- und Dengue-Viren sind nicht die einheimischen Mückenarten, sondern invasive Aedes-Arten wie die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus). Sie werde immer wieder neu eingeschleppt – vor allem über Mückenweibchen, die von Südeuropa in Fahrerkabinen von Autos nach Deutschland reisten. Es fänden sich aber auch etablierte Populationen der Asiatischen Tigermücke entlang des Oberrheins, etwa von Basel bis Bingen (hier eine Karte des FLI).

Schweizer Virusgenom der Spanischen Grippe entschlüsselt

Schweizer Virusgenom der Spanischen Grippe entschlüsselt

Forschende der Universitäten Basel und Zürich konnten anhand eines historischen Präparats der medizinischen Sammlung der UZH erstmals das Virusgenom der Grippepandemie von 1918-1920 in der Schweiz bestimmen. Gemäss der Erbinformation zeigt dieses Virus bereits zu Beginn der weltweit tödlichsten Influenzapandemie Schlüsselanpassungen an den menschlichen Wirt.
Impfskepsis: WHO „extrem besorgt“

Impfskepsis: WHO „extrem besorgt“

Impfskepsis und einbrechende Entwicklungshilfe etwa für Impfkampagnen sind nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine große Gefahr für die Gesundheit der Weltbevölkerung. „Wir sind extrem besorgt über Fehl- und Desinformation zu Impfungen“, sagt Dr. Kate O’Brien, Direktorin der WHO-Impfabteilung. Auch die schrumpfenden Hilfsgelder seien „extrem problematisch“, sagte O’Brien bei der Vorlage des jährlichen Berichts über die Impfraten weltweit von WHO und dem UN-Kinderhilfswerk Unicef.
RKI gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Chikungunya-Impfung

RKI gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Chikungunya-Impfung

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die wichtigsten Fragen und Antworten zur Chikungunya-Impfung zusammengestellt. In den FAQs zur Chikungunya-Impfung finden Sie umfassende Informationen zu Impfempfehlungen, Wirksamkeit und Sicherheit, Umsetzung sowie weiteren wichtigen Aspekten rund um die Schutzimpfungen gegen Chikungunya. Diese Übersicht soll Ihnen helfen, sich besser über die Risiken, den Ablauf der Impfung und die empfohlenen Schutzmaßnahmen zu informieren.
Millionen Kinder weltweit ohne Impfschutz

Millionen Kinder weltweit ohne Impfschutz

Zwar gibt es eine leichte Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr – aber Freude kommt nicht auf: Denn noch immer haben mehr als 14 Millionen Kinder auf der Erde nicht eine einzige Routineimpfung erhalten. Der Weltgemeinschaft ist es bislang nicht mal gelungen, die Rückschritte aus der Pandemiezeit wettzumachen. Das geht aus neuen Daten von Weltgesundheitsorganisation und UNICEF hervor.

Impflücken in Deutschland

Bei Kleinkindern werden Impfserien oft zu spät oder gar nicht abgeschlossen. Bei Jugendlichen stagnieren die HPV-Impfquoten auf eher niedrigem Niveau. Und auch bei Erwachsenen-Impfungen ist Luft nach oben, so das Robert Koch-Institut (RKI) im Epidemiologischen Bulletin 50/2024.

Bei Ungeimpften besteht Lebensgefahr

Im schlimmsten Fall können Impflücken auch zum Tod führen. Zuletzt wurde im Januar über einen Todesfall an Diphtherie in Deutschland berichtet und kurz danach über einen Masern-Todesfall in den USA. Diese Fälle haben eines gemeinsam: Die Betroffenen waren nicht geimpft, obwohl Vakzine für sie verfügbar gewesen wären.

Seqirus steigt ins Reiseimpfgeschäft ein

Seqirus steigt ins Reiseimpfgeschäft ein

Der Impfstoffhersteller CSL Seqirus steigt in den Markt für Reiseimpfungen ein – bislang hat sich das Unternehmen auf Influenza konzentriert. Der Impfstoffhersteller hat dazu mit Valneva einen Vertrag über die Vermarktung und den Vertrieb von drei Reiseimpfstoffen geschlossen, darunter auch der Impfstoff gegen Chikungunya.
EMA-Überprüfung abgeschlossen: Hinweise zu Windpocken-Impfstoffen sollen angepasst werden

EMA-Überprüfung abgeschlossen: Hinweise zu Windpocken-Impfstoffen sollen angepasst werden

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat eine Überprüfung des bekannten Risikos einer Enzephalitis (Gehirnentzündung) im Zusammenhang mit den Lebendimpfstoffen Varilrix und Varivax gegen Varizellen abgeschlossen und empfiehlt eine Anpassung der Fachinformationen. Die Fachinformationen der Windpocken-Impfstoffe Varilrix® und Varivax® sowie der MMRV-Impfstoffe sollen in Zukunft stärker auf das bekannte, seltene Risiko für Gehirnentzündungen hinweisen. Das teilte die Europäische Arzneimittelagentur mit.
„Abrysvo“, „Arexvy“ und „mResvia“ ab sofort über SSB

„Abrysvo“, „Arexvy“ und „mResvia“ ab sofort über SSB

Die Impfstoffe Abrysvo® (Pfizer), Arexvy® (GSK) und mResvia® (Moderna) können ab sofort deutschlandweit über den Sprechstundenbedarf (SSB) bezogen werden. Möglich wird dies durch den Abschluss aller regionalen Impfvereinbarungen in den Kassenärztlichen Vereinigungen. Damit ist eine flächendeckende Versorgung mit dem Schutz gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) entsprechend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) gesichert.
Reiserückkehrer bei Malaria-Verdacht ­frühzeitig zum Arzt schicken

Reiserückkehrer bei Malaria-Verdacht ­frühzeitig zum Arzt schicken

Malaria ist zwar in Deutschland nicht heimisch, aber die häufigste Erkrankung bei Reiserückkehrern. Die Fallzahlen pro Jahr liegen im hohen dreistelligen Bereich (2023: 984). Die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit (DTG) hat nun die Leitlinie zur Therapie der Malaria aktualisiert. Vor allem für Schwangere haben sich die Empfehlungen geändert.

„IXCHIQ“ wieder auch für Ältere

„IXCHIQ“ wieder auch für Ältere

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat ihre Sicherheitsüberprüfung des Chikungunya-Impfstoffs Ixchiq® abgeschlossen. Die Empfehlung, die Vakzine nicht bei Menschen über 65 Jahren anzuwenden, wird aufgehoben.
Klinische Studien: Forschung an den Arzneimitteln von morgen

Klinische Studien: Forschung an den Arzneimitteln von morgen

Über 5.300 klinische Studien sind weltweit im Jahr 2024 neu gestartet worden – jeweils rund ein Drittel davon in den USA und China. Schwerpunkte der Forschung sind Onkologie, Immunologie, Neurologie und Herzkreislauf-Erkrankungen. Fast die Hälfte der neu gestarteten Studien adressieren seltene Erkrankungen.
Wie gefährlich ist Chikungunya?

Wie gefährlich ist Chikungunya?

Tropenviren wie Dengue, Gelbfieber und Hanta sind hierzulande nicht unbekannt. Vom Chikungunya-Virus haben viele dagegen noch nicht gehört. Dabei sind seine Träger, die Tigermücken, auch in Freiburg, Karlsruhe oder Mannheim längst keine Exoten mehr.
Preisbindung bei Chikungunya-Impfstoffen aufgehoben

Preisbindung bei Chikungunya-Impfstoffen aufgehoben

Wir möchten Sie darüber informieren, dass die Preisbindung für die Impfstoffe Ixchiq (PZN: 19237064) und Vimkunya (PZN: 19769861) aufgehoben ist. Grund dafür ist die automatische Übernahme diverser Bundesländer der gestrigen STIKO-Empfehlung zur Impfung gegen Chikungunya in die „Öffentliche Impfempfehlung des jeweiligen Bundeslandes“. Nutzen Sie die Gelegenheit, um sich im B2B-Onlineshop der BergApotheke mit den Impfstoffen nun auf Basis des aktuell gültigen AEKs zzgl. MwSt. einzudecken.

STIKO: Empfehlung zur Impfung gegen Chikungunya

STIKO: Empfehlung zur Impfung gegen Chikungunya

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat in ihrer 111. Sitzung am 17./18.06.2025 eine Empfehlung zur Impfung mit den Impfstoffen Ixchiq und Vimkunya für bestimmte Reisende vor der Exposition in Chikungunya-Endemiegebieten und für Personen, die gezielte Tätigkeiten mit Chikungunya-Viren gemäß Biostoffverordnung ausüben, beschlossen. Im Epidemiologisches Bulletin 28/2025 veröffentlichte die STIKO den Beschluss und die dazugehörige wissenschaftliche Begründung.
Änderung der Praxis bei der staatlichen Chargenprüfung

ZEPAI bringt Expertise im Europäischen Hub für Impfstoffe ein

Der Europäische Hub für Impfstoffe für die Pandemiebereitschaft (European Vaccine Hub for Pandemic Readiness, EVH) ist ein Konsortium, das alle Akteure entlang der gesamten Entwicklungskette von potenziellen Pandemie-Impfstoffen vernetzt, um deren Entwicklung voranzutreiben. Ziel des EVH ist es, in allen Bereichen der Impfstoffentwicklung jederzeit einsatzbereite Kapazitäten aufzubauen, um EU-weit auf zukünftige Pandemien vorbereitet zu sein. Am 22.–23.05.2025 fand im Rektorat der Universität Siena, Italien, das offizielle Kick-off-Meeting mit Vertreterinnen und Vertretern aller am EVH-Projekt beteiligten Institutionen statt. Das Zentrum für Pandemie-Impfstoffe und -Therapeutika (ZEPAI) am Paul-Ehrlich-Institut, Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, ist ein wichtiger Teil des EVH und bringt seine Expertise im Bereich der Pandemievorbereitung und Bereitstellung von Impfstoffen aktiv in das von der EU geförderte Projekt ein.
Wie gefährlich ist Chikungunya?

Autochthone Chikungunya-Infektion im Elsass

In der Nähe von Straßburg hat sich ein Mensch mit dem Chikungunya-Virus angesteckt. Die Verbreitung der Tigermücke und hohe Temperaturen begünstigen das Vordringen dieses Erregers auch in Deutschland. Im Epidemiologisches Bulletin KW 28/2025 berichtet das RKI ausführlich über den nicht reiseassoziierten Chikungunya-Fall in Frankreich nahe der deutsch-französischen Grenze.
Impfstoffkomponente, die vor Demenz schützt

Impfstoffkomponente, die vor Demenz schützt

Zuletzt gab es mehrere Studien, die Impfungen zum Schutz vor Gürtelrose mit einem reduzierten Risiko für Demenz in Verbindung brachten. Nun konnten Forschende zeigen, dass dieser Effekt vermutlich auf das Adjuvans zurückgeht.
RKI geht von Polio-Übertragungen in Deutschland aus

RKI geht von Polio-Übertragungen in Deutschland aus

Nach weiteren Nachweisen von Polioviren im Abwasser hält es das Robert Koch-Institut (RKI) für „zunehmend wahrscheinlicher“, dass das Virus bereits zwischen Menschen in Deutschland übertragen wird. Ein genauer Wert für die Zahl infizierter Menschen lasse sich nicht angeben, teilte das Institut mit. Nachgewiesen wurde eine Übertragung demnach hierzulande bisher nicht, auch Erkrankungen wurden bisher nicht gemeldet.
Zunahme an Hepatitis-A-Fällen in Mitteleuropa

Zunahme an Hepatitis-A-Fällen in Mitteleuropa

Mitteleuropa wird derzeit von einer schweren Hepatitis‑A‑Welle getroffen. Wie das European Centre for Disease of Prevention and Control (ECDC) berichtet, sind die Infektionszahlen in Österreich, Tschechien, Ungarn und der Slowakei seit Jahresbeginn sprunghaft angestiegen. In Österreich wurden inzwischen drei Todesfälle im Zusammenhang mit der Virusinfektion gemeldet, in Tschechien sogar sechs.
Moderna gibt Phase-III-Daten zu Grippeimpfstoff bekannt

Moderna gibt Phase-III-Daten zu Grippeimpfstoff bekannt

Der US-Konzern Moderna hat positive Ergebnisse aus der Phase-III-Studie P304 zu seinem saisonalen Grippeimpfstoffkandidaten mRNA-1010 bekannt gegeben. Der Impfstoff zeigte bei Erwachsenen ab 50 eine signifikant höhere Wirksamkeit als zugelassene Standarddosis-Grippeimpfstoffe.
„Capvaxive“: neuer 21-valenter Pneumokokken-Impfstoff

„Capvaxive“: neuer 21-valenter Pneumokokken-Impfstoff

Seit 1. Juli ist ein neuer Pneumokokken-Konjugat-Impfstoff auf den Markt. Der Impfstoff Capvaxive® von MSD deckt acht Serotypen ab, die von bisher zur Verfügung stehenden Präparaten unerfasst bleiben. Erstattungsfähig ist das Präparat aktuell jedoch noch nicht.

Vergleich der Serotypen von Prevenar 20® und Capvaxive®:

Impfstoffkomponente, die vor Demenz schützt

Weniger Demenz nach Herpes-Zoster-Impfung

In einer groß angelegten Studie aus Australien haben Forschende untersucht, ob die Herpes-Zoster-Impfung das Risiko für eine spätere Demenz senken kann. Ob jemand geimpft wurde, hing dabei allein vom Geburtsdatum ab. Die Analyse zeigte, dass impfberechtigte Personen innerhalb von 7,4 Jahren seltener eine neue Demenzdiagnose erhielten.
Arzneimittel: Der Preis der Preisregulierung

Arzneimittel: Der Preis der Preisregulierung

Wenn es im Gesundheitswesen ums Sparen geht, richten sich die Blicke schnell auf die Ausgaben für Arzneimittel. Dabei ist es ein Irrglaube, dass der Griff in die Taschen der Pharmaunternehmen nur diesen schadet. Zahlreiche Studien aus den Wirtschaftswissenschaften belegen: Die Preisregulierung hat negative Auswirkungen auf die Innovationen von Morgen und kostet Wertschöpfung und damit Wohlstand. Eine einseitig auf Arzneimittelinnovationen fokussierende Sparpolitik ist kurzsichtig.
WHO-Report zur „Global Tobacco Epidemic 2025“

WHO-Report zur „Global Tobacco Epidemic 2025“

Weltweit raucht rund jeder Fünfte. Die Bilanz: Mehr als sieben Millionen Tote im Jahr, davon rund 1,3 Millionen durch die Zigaretten, die andere rauchen. Auch wenn in den vergangenen Jahren immer mehr Menschen durch Maßnahmen zur Eindämmung des Tabakkonsums erreicht wurden, fordert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihrem Report zur „Global Tobacco Epidemic 2025“ einen konsequenteren Schutz vor Zigaretten, E-Zigaretten und Co.